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Holzbalkendecke

Deckenaufbau aus Boden, Schüttung und Unterseite zusammenstellen – jeweils pauschal in kg/m² oder Schicht für Schicht – und den Deckenbalken nachweisen: Biegung, Schub, Querdruck, Durchbiegung und Schwingung. Dazu die kleinste ausreichende Balkenhöhe.

Was berechnet dieser Rechner? – Erklärung mit Beispiel

Was berechnet wird

Der Rechner stellt den Aufbau einer Holzbalkendecke aus Boden, Schüttung und Unterseite zusammen und weist den Deckenbalken nach DIN EN 1995-1-1 mit Nationalem Anhang nach: Biegung, Schub, Querdruck am Auflager, Durchbiegung (Anfang, Ende, netto) und Schwingung. Dazu sucht er die kleinste ausreichende Balkenhöhe.

Wofür

Für neue Holzbalkendecken und für die Frage, ob eine vorhandene Decke einen neuen Aufbau trägt – etwa Trockenestrich oder eine zusätzliche Schüttung bei der Altbausanierung.

Beispiel

Balken C24, 120/220 mm im Abstand 0,70 m, Stützweite 4,50 m, Trockenestrich auf Holzfaser-Trittschall und Schalung, 60 mm Sand zwischen den Balken, Gipskarton unten, Wohnnutzung A2:

  • Aufbau gk = 1,65 kN/m², Nutzlast qk = 1,5 kN/m² → je Balken 1,27 / 1,05 kN/m
  • Biegung: Ausnutzung 0,58; Enddurchbiegung wfin = 14,9 mm ≤ l/200 = 22,5 mm
  • Schwingung: wqs = 7,2 mm > 6 mm – nicht erfüllt (Ausnutzung 1,20)
  • Vorschlag: bei 120 mm Breite reicht eine Balkenhöhe von 240 mm
Datengrundlagen

Decke und Balken

Stützweite von Auflagermitte zu Auflagermitte. Altbaubalken: Festigkeit am Bestand prüfen, Schäden und Querschnittsschwächungen sind hier nicht erfasst.

Nutzung

Holzbalkendecken ohne lastverteilende Schicht (z. B. nur Dielen) gehören nach NA zu A3 mit 2,0 kN/m².

Bodenaufbau über den Balken

Schüttung im Gefach

Unterseite unter den Balken

Querschnitt

Ergebnis

Nachweise

Weitergabe

Auflagerlast je Meter Wand, etwa für einen Sturz unter der Decke.

Berechnungsschritte

Nicht abgedeckt

  • Steifigkeitskriterium unter 2 kN Einzellast und Schwingbeschleunigung nach Hamm/Richter, Quertragwirkung von Estrich und Beplankung
  • Feuerwiderstand (Abbrand, Bekleidung), Schall- und Wärmeschutz
  • Wechsel, Auswechslungen, Einzellasten aus Stützen oder tragenden Wänden
  • Durchlaufträger, Kragarme, Balken mit Ausklinkung oder Durchbrüchen
  • Schäden an Altbaubalken (Fäulnis, Schädlingsbefall), Auflager auf Mauerwerk
  • Kippen – vorausgesetzt ist ein durch Boden oder Schalung gehaltener Obergurt