Start › Einwirkungen

Schneelast

Charakteristische Schneelast am Boden aus Zone und Geländehöhe, Formbeiwert aus der Dachneigung, daraus die Last auf der Dachgrundfläche – und auf Wunsch direkt als Linienlast auf den Sparren.

Was berechnet dieser Rechner? – Erklärung mit Beispiel

Was berechnet wird

Der Rechner bestimmt die charakteristische Schneelast auf einem Dach nach DIN EN 1991-1-3 mit Nationalem Anhang. Aus Schneelastzone und Geländehöhe ergibt sich die Schneelast am Boden sk, aus Dachform und Dachneigung der Formbeiwert μ. Die Dachschneelast s = μ · Ce · Ct · sk wirkt auf die Grundfläche des Dachs. Die Zone lässt sich über die Adresse aus der Zonentabelle des DIBt ermitteln.

Wofür

Schnee ist auf den meisten Dächern die größte veränderliche Last. Der Wert ist die Grundlage für Sparren, Pfetten und Dachträger, für Carports, Vordächer und Gartenhäuser. Er lässt sich im Projekt speichern und als Linienlast in Biegebalken und Sturz übernehmen.

Beispiel

Satteldach mit 35° Neigung in Schneelastzone 2, Geländehöhe 200 m ü. NN, Sparrenabstand 0,80 m:

  • Schneelast am Boden: 0,25 + 1,91 · ((200 + 140) / 760)² = 0,63 kN/m², maßgebend ist der Mindestwert sk = 0,85 kN/m²
  • Formbeiwert bei 35°: μ1 = 0,8 · (60 − 35) / 30 = 0,67
  • Dachschneelast: s = 0,67 · 0,85 = 0,57 kN/m² Grundfläche
  • Linienlast je Sparren: 0,57 · 0,80 = 0,45 kN/m
Datengrundlagen

Ort

Dach

Weitergabe

Ergebnis

Lastfälle

Berechnungsschritte

Nicht abgedeckt