Start › Einwirkungen

Windlast

Böengeschwindigkeitsdruck aus Windzone, Geländeprofil und Bauwerkshöhe, dazu die Außendruckbeiwerte für Wände und Dach – je Bereich als Winddruck we und auf Wunsch als Linienlast auf Sparren oder Pfosten.

Was berechnet dieser Rechner? – Erklärung mit Beispiel

Was berechnet wird

Der Rechner bestimmt die Windlast auf Wände und Dach nach DIN EN 1991-1-4 mit Nationalem Anhang. Aus Windzone, Lage und Gebäudehöhe folgt der Böengeschwindigkeitsdruck qp – vereinfacht bis 25 m Höhe oder über das Höhenprofil. Mit den Außendruckbeiwerten cpe je Bereich für Wände, Flach-, Sattel- und Pultdach ergibt sich der Winddruck we = cpe · qp, positiv als Druck, negativ als Sog.

Wofür

Wind belastet Wände, Pfosten und Sparren, und der Sog an Ecken und Rändern entscheidet über die Befestigung von Dachdeckung und Fassade. Die Werte je Bereich lassen sich im Projekt speichern und als Linienlast in Biegebalken und Sturz übernehmen.

Beispiel

Wohnhaus 12 × 10 m, Traufhöhe 9,0 m, Satteldach 35°, Windzone 2 im Binnenland:

  • Firsthöhe h = 9,0 + 5,0 · tan 35° = 12,5 m, damit vereinfacht qp = 0,80 kN/m² (Höhe 10 bis 18 m)
  • Wand auf der Windseite (Bereich D): cpe,10 = +0,80 → we = 0,64 kN/m² Druck
  • Seitenwand an der Anströmkante (Bereich A): cpe,10 = −1,20 → we = −0,96 kN/m² Sog
  • Linienlast auf einen Pfosten der Windseite bei 0,80 m Abstand: 0,64 · 0,80 = 0,51 kN/m
Datengrundlagen

Standort

Gebäude

b quer zur Windrichtung, d in Windrichtung. Der First liegt parallel zu b, das Dach spannt also über d – beim Satteldach je Hälfte über d/2, beim Pultdach über die volle Tiefe von der niedrigen zur hohen Traufe. Für die andere Anströmrichtung b und d tauschen.

Ab 10 m² gilt cpe,10, bis 1 m² cpe,1 (Verankerung, kleine Bauteile), dazwischen logarithmisch.

Weitergabe

Geschwindigkeitsdruck

Wände

Dach

Berechnungsschritte

Nicht abgedeckt