Torpfosten
Pfosten aus Stahlrohr, unten auf eine Fußplatte geschweißt, mit einem Torflügel an zwei Bändern. Der Rechner prüft, wie weit sich der Pfosten unter Flügelgewicht und Wind neigt, ob Profil und Schweißnaht halten, und liefert die Lasten für das Fundament.
Was berechnet dieser Rechner? – Erklärung mit Beispiel
Was berechnet wird
Der Rechner weist einen Torpfosten aus Stahlrohr nach, der unten auf eine Fußplatte geschweißt ist und einen Drehflügel oder ein Falttor trägt. Aus dem Flügelgewicht und dem Wind auf den Flügel – nach DIN EN 1991-1-4 wie bei einer freistehenden Wand – ergeben sich Auslenkung des Pfostenkopfs, Spannung im Profil, Spannung in der Kehlnaht zur Fußplatte und die Lasten an der Fußplatte, geschlossen und offen.
Wofür
Für Hoftore, Gartentore und Einfahrten: Reicht das Rohr, hält die Schweißnaht, und welche Lasten muss das Fundament aufnehmen? Die Lasten lassen sich direkt ins Einzelfundament übernehmen oder im Projekt speichern und dann in Einzelfundament, Köcherfundament und Fußplatte mit Dübeln verwenden.
Beispiel
Quadratrohr 100 × 5 mm aus S235, 1,80 m hoch, Fußplatte 15 mm, Kehlnaht a = 4 mm, Drehtor 1,50 × 1,60 m mit 60 kg und Stabfüllung, Bänder auf 0,20 und 1,50 m, Windzone 2 im Binnenland:
- Windlast auf den Flügel 1,25 kN; Moment an der Fußplatte aus Gewicht 0,64 kNm, aus Wind 1,13 kNm (Bemessungswerte)
- Spannung im Profil: Ausnutzung 0,14; Spannung in der Kehlnaht: Ausnutzung 0,16
- Auslenkung des Pfostenkopfs 1,5 mm ≤ h/150 = 12 mm
- Mindestnahtdicke: a ≥ √15 − 0,5 = 3,4 mm ≤ 4 mm – bei diesem Tor der knappste Wert